Bruno Hofer

Hofer Kommunalmanagement AG

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Sie sehen mich hier in einer Sitzung. "Gut und schön" höre ich Sie sagen. "Ist das gearbeitet?" Hm. ja, sie haben natürlich recht. Dennoch ist es etwas, das halt zu meinem Job gehört. In meiner Tätigkeit für Schweizer Gemeinden. Ich helfe ihnen in Bereichen wie "Kommunikation" und "Standortförderung". Gestalte Konzepte und manage Projekte. Das gefällt mir. Die Hofer Kommunalmanagement AG habe ich 2007 gegründet. Zuvor war ich bei Novartis in der Konzernkommunikation für Schweizer Belange zuständig. Und noch weiter zurück Journalist im Bundeshaus. Dazwischen war ich tätig als persönlicher Mitarbeiter eines Bundesrates und bei Ringier und PwC.
Meine Herkunft geht zurück auf Baden im Aargau, wo ich aufgewachsen bin. Bei Peterhans AG in Wettingen habe ich eine Eisenwarenverkäuferlehre absolviert, bei der Monopol AG in Fislisbach das KV. Ich bin stolz darauf, dass diese beiden Unternehmen immer noch bestehen!
Nach dem Weg über die AKAD-Matura zog es mich an die Universität Bern wo ich ein Lizentiat erwarb. Ich studierte Volkswirtschaft, öffentliches Recht, ein bisschen Soziologie und Informatik.
Die meiste Zeit in meinem Beruf war ich anschliessend Journalist im Bundeshaus. Ich betreute viele Lokalradios und schrieb für Weltwoche und Bilanz. Im Herbst 1995 kam es dann dazu, dass ich den Beruf an den Nagel hängte und in die Verwaltung wechselte zu Bundesrat Kaspar Villiger ins Finanzdepartement. Diesen Kulturschock habe ich eigentlich nie ganz verdaut, obwohl mich die Materie und das Feuer der Macht schon ein bisschen vereinnahmten. In den 20 Jahren Tätigkeit im Bundeshaus als Journalist und Berater habe ich rund 900 Bundesratssitzungen miterlebt, 80 Sessionen und über 30 Bundesrats-Rücktritt und Wahlen.So war ich also bis im Alter von 46 Jahren im Bundeshaus unterwegs. Und ich war Leiter des Jahr-2000-Ausschusses. Den Höhepunkt meiner journalistischen Laufbahn erreichte ich jedoch bereit mit 26 Jahren. Mit einer Reportage über den Besuch von Königin Elisabeth im Fürstentum Liechtenstein, die ich im Werdenberger & Obertoggenburger veröffentlichen durfte.Zurück in der Privatwirtschaft heuerte ich zuerst bei PriceWaterhouseCoopers an und lernte das Projektmanagement von der Pike auf. Dann zog es mich in den Journalismus zurück. Ich stieg bei Ringier ein und wurde Leiter der Wirtschaftsredaktion beim Sonntagsblick. Leider bewahrheitete sich das chinesische Sprichwort, wonach niemand zweimal in den selben Fluss steigen kann. Der Journalismus war mir fremd geworden.
Mich packte eine neue Faszination: Daniel Vasella. Der Novartis CEO und Chairman wurde mein journalistischer Gesprächspartner in der Swissair-Krise. Es folgte ein Engagement in Basel, das über Jahre fortgeführt wurde und mir eine ganz neue internationale Welt öffnete mit Einsätzen bis nach Indien und Singapur.
So kam es, dass ich 2007 dachte, mein Rucksack sei jetzt voll und ich könne meine eigene Firma aufbauen. Und so bin ich heute noch mit meiner kleinen Unternehmung unterwegs. Helfe da, moderiere dort, führe Geschäfte und manage Projekte. Für Gemeinden in der ganzen Schweiz. So beispielsweise auch im schönen Zurzibiet. In der  Freizeit gebe ich noch mein Initiativenbuch heraus. Hier gibt es übrigens meine Welt in Bildern
Übrigens: Ja, ich habe Militärdienst geleistet. Und bin erst noch stolz darauf. Denn ich gehöre zur Aktivdienstgeneration. Nein, so alt bin ich auch wieder nicht. Aber ich war im November 2015 dabei als Reagan und Gorbatschow sich in Genf trafen. Damals wurden wir Soldaten vereidigt, die dort Wache schieben mussten. Es gab übrigens einen wunderschönen Caran d'Ache Kugelschreiber, den ich noch lange in Ehren hielt. 
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